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PRESSESPIEGEL

 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 16.04.2011, Seite 11

 

Hildesheim (r). Der Katholische Pflegeverbund Hildesheim lädt für Sonnabend, 30. April 2011, zum dritten Kathlischen Pflegetag unter dem Motto "Blickpunkt Diabetes mellitus" ein. Dabei geht es um Informationen und Beratung rund um das Thema Diabetes und seine Folgen. Von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr präsentieren zahlreiche Partneraussteller des Verbundes ihre Dienstleistungen im Caritashaus, Pfaffenstieg 12. Zudem gibt es Fachvorträge von zwei Hildesheimer Ärzten. Manfred Hirschochs spricht über angiologische (Gefäße betreffende) Ursachen von Diabetes mellitus, danach folgt Dr. Helmut Anderten zum Thema "Neue Therapien bei Diabetes mellitus".

 

 

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 30. April 2011

 

Fachvortrag "Modernes Vorsorge-Konzept in der ärztlichen Praxis"

Heute, 30 April 2011,um 13.00 Uhr im Caritas-Haus, Pfaffenstieg 12

im Rahmen des katholischen Pflegetages

Referent:

Manfred Hirschochs

Facharzt für Allgemeinmedizin

Kardiologische u.angiologische Untersuchungen

Hildesheim

   

 

 

Zusammenfassung des Fach-VORTRAGS:

 

"Die Bedeutung der Ultraschalluntersuchung in der ärztlichen Praxis"

 

Das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden lässt sich anhand einer Ultraschalluntersuchung der Blutgefässe des Halses abschätzen.

 

Dies wurde möglich, durch die gtechnische Weiterentwicklung der Ultraschallgeräte in den letzten Jahren. Neben den etablierten Untersuchungsmöglichkeiten mittels Ultraschall, zum Beispiel der Bauchorgane oder des Bewegungsapparates hat sich das Spektrum deutlich erweitert.

Die Halsschlagader stellt sich dar als ein Fensgter, durch das man in den Körper hineinschauen und den Zustand der Blutgefäße beurteilen kann. Dies geht über größere Kalkablagerungen im Blutgefäß bis hin zu Frühveränderungen der GEfäßinnenhaut, welche man messen kann. Der Aufbau der Gefäßwand ist dreischichtig und die Entfernung der inneren zu mittleren Gefäßschicht (die sogenannte Intima Media Dicke - IMD) lässt sich sehr genau ausmesssen und sollte je nach Lebensalter nicht mehr als 0,6 bis 1,0 mm betragen. Sieht man hier eine Verdickung kann dies schon, neben anderen Risikofakgtoren, ein Hinweis für sowohl einen drohenden Schlaganfall als auch einen drohenden Herzinfarkt sein.

 

Speziell das Herzinfarktrisiko lässt sich anhand der Beurteilungen dieser Gefäßstrukturen abschätzen. Gehen diese Veränderungen weiter, kommt es zu Ablagerungen im Blutgefäß und Störung des Blutflusses. Je nach Ausprägung des Befundes wird man nun Änderungen der Lebensweise, Regulierung von Blutdruck und Blutfetten bis hin zu eventuellen operativen Eingriffen empfehlen.

Die zweite faszinierende Möglichkeit der Ultraschalluntersuchung ist die Echokardiographie; man sieht hier am schlagenden Herzen in Echtzeit den Blutfluss durch die Herzklappen in die Herzhöhlen und die Beschaffenheit und Pumpkraft der Herzmuskulatur. Der Vorteil ist auch hier die Verlaufskontrolle bei bereits erkrankten Patienten und das Abschätzen der Wirksamkeit der angewandten Therapie.

Ferner lässt sich durch die genauere Ungtersuchung der rechten Herzkammer mit Ultraschall eine beginnende Herzschwäche erkennen, die für den Patienten noch nicht spürbar ist. Hier kann eine frühzeitige Behandlung den Verlauf und die Lebensqualität für den Patienten deutlich verbessern.

Bereits erkrankte Patienten lassen sich somit durch Ultraschalluntersuchungen gut im Verlauf kontrollieren.

Viel wichtiger wird in Zukunft der Einsatz dieser Methode sein um Krankheiten früh zu erkennen und ihr Fortschreiten zu verhindern oder gar zu vermeiden.

 

Alles Gute !

 

Manfred Hirschochs, Facharzt für Allgemeinmedizin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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